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Compaq-Chef Capellas erhält keinen Bonus

31.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Michael Capellas, Chief Executive Officer (CEO) von Compaq Computer, hat im vergangenen Jahr "lediglich" 3,8 Millionen Dollar verdient. Das geht aus einer Pflichtveröffentlichung bei der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hervor. Ein Jahr zuvor hatte der Top-Manager noch 29,7 Millionen Dollar eingestrichen. Die große Diskrepanz entstand dadurch, dass aufgrund der enttäuschenden Unternehmensergebnisse im Jahr 2001 die sonst üblichen Bonuszahlungen ausfielen. Auch andere Führungskräfte mussten Einkommenseinbußen hinnehmen. So sank die Jahresvergütung von Peter Blackmore, Compaqs Executive Vice President for Sales and Service, von 3,4 Millionen auf 650.585 Dollar.

Allerdings können alle Manager, die dem Unternehmen angesichts der geplanten Fusion mit Hewlett-Packard (HP) treu bleiben, noch auf einen Treuebonus hoffen. Der erste Teil dieser Prämie wird nach Abschluss des Mergers, der zweite ein Jahr danach ausgezahlt. Auch die Führungskräfte des Fusionspartners HP erhielten im vergangenen Jahr wegen der schwachen Geschäftszahlen keinen Bonus (Computerwoche online berichtete). (ka)