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Compaq bringt erstmals Subnotebooks

27.07.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem die Konkurrenz (Sony, Fujitsu, Toshiba) mit ihren Subnotebooks recht erfolgreich ist, will der texanische Computerriese Compaq Computer nicht länger tatenlos zusehen. Der Anbieter stellt deswegen erstmals eine eigene Familie ausgesprochen kompakter Portables vor. Der "Armada M300" besitzt ein Magnesium-Gehäuse und wiegt je nach Ausstattung zwischen 1,4 und 1,5 Kilogramm. Beim Prozessor hat der Kunde die Wahl zwischen einem Celeron oder Pentium II, jeweils mit 333 Megahertz getaktet. Weitere Ausstattungsmerkmale: 64 MB Arbeitsspeicher, Festplatten bis 6,4 GB Kapazität, TFT-Display mit 11,3 Zoll Diagonale, ATI "LT-Pro"-Grafikchip mit 4 MB Videospeicher sowie ein internes V.90-Modem (56 Kbit/s). Über einen Mini-PCI-Anschluß lassen sich zusätzliche Kommunikationserweiterungen (Modem und/oder Ethernet) modular in das Gerät integrieren, die RJ11/45-Schnittstelle ist direkt ins

Gehäuse eingebaut. Ein optional erhältliche "Mobile Expansion Unit" kann wahlweise ein CD-ROM-, DVD-, "LS120-Superdisk"- oder Diskettenlaufwerk sowie eine zweite Festplatte oder einen Zusatzakku aufnehmen. Das Armada M300 ist ab August verfügbar, die Preise beginnen bei 5600 Mark.