Fortbildung als kritischer Erfolgsfaktor für die Cloud

Cloud-Seminare der TÜV Rheinland Akademie

15.09.2018
Anzeige  Die Nutzung der Cloud ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die digitale Transformation. Doch bei der Umsetzung fehlt es in den Unternehmen häufig an der notwendigen Expertise. Seminare der TÜV Rheinland Akademie helfen, die Know-how-Lücken zu schließen.

Bei der Digitalisierung spielt die Cloud eine Schlüsselrolle. Bereits 2017 nutzten zwei Drittel aller Unternehmen diese Technologie, geht aus dem Cloud Monitor 2018 von Bitkom und KPMG hervor. "Cloud Computing hilft Unternehmen jeder Größenordnung, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Diese Erkenntnis hat sich durchgesetzt", erklärt Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research.

Der Weg in die Cloud, für viele Unternehmen birgt er zahlreiche Herausforderungen.
Der Weg in die Cloud, für viele Unternehmen birgt er zahlreiche Herausforderungen.
Foto: Shutterstock - Blackboard - 163835046

Mangel an Expertise

Doch damit der Übergang in die Cloud reibungslos gelingt und das Potenzial voll ausgeschöpft werden kann, ist umfassendes Know-how erforderlich. In den meisten Firmen ist die notwendige Expertise jedoch nicht vorhanden. Da aufgrund des sich verschärfenden Fachkräftemangels Cloud-Experten kaum auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sind, liegt ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Fortbildung der Fach- und Führungskräfte im Unternehmen, und zwar auf allen Ebenen: Vom IT-Leiter, CIO und IT-Architekten bis hin zu den einzelnen Mitarbeitern der IT-Abteilung.

Zunächst müssen die IT-Verantwortlichen ihre Know-how-Lücken schließen, um strategische Entscheidungen treffen zu können: ob Private, Public oder hybride Cloud-Plattformen genutzt werden sollen, ob für das Unternehmen SaaS (Software-as-a-Service), IaaS (Infrastructure-as-a-Service) oder PaaS (Platform-as-a-Service) das richtige ist und welche konkreten Cloud-Services für die Firma wirklich von Nutzen sind. Hinzu kommen die wichtige Auswahl des passenden Cloud-Anbieters, eine Kosten- und ROI-Analyse sowie Aspekte der IT-Sicherheit und Governance.

In der Umsetzungsphase müssen die vorhandenen Systeme und Anwendungen in die Cloud integriert werden. Das erfordert umfassende Eingriffe in die Organisations-, Technologie-, Architektur- und Prozessebene des Unternehmens. Hier ist das Know-how der IT-Mitarbeiter gefragt.

Gartner: "Schulungen werden dringend empfohlen"

Dass der Start in die Cloud zwar zunächst leicht ist, macht die Analyse "Gartner's 2018 Magic Quadrant For Cloud IaaS", am Beispiel von Amazon Web Services (AWS), dem Marktführer im Bereich Public Cloud, deutlich. Danach wird die Optimierung der Leistungen jedoch zunehmend komplexer, so der Report. Denn die optimale Nutzung erfordert Fachwissen. Weniger technisch ausgereifte Firmen können durch die Vielzahl möglicher Optionen überfordert sein. Deswegen lautet das Fazit von Gartner: "Schulungen und Unterstützung durch Dritte werden dringend empfohlen".

Auch die IDC-Studie "Cloud Computing in Deutschland 2017" zeigt, dass Wissenslücken eine erfolgreiche Cloud Transition in entscheidenden Bereichen behindern. Auch diese Untersuchung sieht in gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften einen Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Cloud Transition. Gezielte Fortbildungen können den Weg in die Cloud sogar deutlich beschleunigen. Demnach vollziehen Unternehmen mit gut ausgebildeten IT-Kräften den erfolgreichen Schritt von Stufe 2 - "Sich über das Cloud-Model informieren" - über Stufe 3 - "Bewertung des Cloud Ansatzes für spezifische Aufgaben" - bis hin zu Stufe 4 - "Feste Pläne, Cloud Services zu implementieren" - mit einer um den Faktor 4 erhöhten Wahrscheinlichkeit gegenüber Firmen mit gering qualifizierten Mitarbeitern, so die IDC Studie.

Spezielle Skills und Fähigkeiten

Die Nutzung von Cloud Infrastrukturen führt zu umfangreichen Veränderungen, auf die sich IT-Verantwortliche und IT-Spezialisten rechtzeitig vorbereiten müssen. So hebt die Cloud das Silo-Denken auf und fordert von den IT-Experten einen ganzheitlichen Blick auf die spezifischen Anforderungen ihrer Anwendungen in der Cloud. Das heißt, der Trend geht weg vom Spezialisten für Networking oder Storage, hin zum Generalisten, der sich in vielen verschiedenen Bereichen wie Docker und DevOps zurechtfinden muss. Gefragt sind auch mehr Entwicklerfähigkeiten, so gehört die Beherrschung von Skriptsprachen wie Java inzwischen zu den Mindestanforderungen. Um den gewachsenen Anforderungen an Schnelligkeit und Agilität Rechnung zu tragen, werden insbesondere Kenntnisse über Automatisierungstools immer relevanter. Darüber hinaus spielen Themen wie Security und Datenschutz in der Cloud eine besonders wichtige Rolle. Das bedeutet auch, dass Soft Skills Fähigkeiten wie prozessorientiertes Denken, Kommunikations- und Teamfähigkeit noch wichtiger werden als bisher.

Neue Jobrollen: Cloud Administrator, Cloud Developer und Cloud Architect

Die Umstellung auf die Cloud führt auch zu neuen Jobrollen im Unternehmen. Die drei wichtigsten sind Cloud Administrator, Cloud Developer und Cloud Architect. Was macht die neuen Jobrollen aus? Der Cloud Administrator ist verantwortlich für die Installation, Konfiguration und Administration von Hersteller-Technologien, die aus On-Premises-Infrastruktur, Private-, Hybrid- und Public-Cloud-Lösungen bestehen. Das Aufgabenspektrum des Cloud Developers umfasst das Designen, Entwickeln und Implementieren von Softwarelösungen und Applikationen. Der Cloud Architect muss auch bei großen Architekturen den Überblick behalten über alle Kernservices, Features und deren Anwendungsmöglichkeiten. Zudem muss er in der Lage sein, Lösungen zu suchen und zu designen sowie Hersteller-Technologien aus Cloud-Lösungen und Virtualisierungstechnik zu unterstützen.

Die TÜV Rheinland Akademie ist seit Ende August autorisierter Google Cloud Trainingspartner.
Die TÜV Rheinland Akademie ist seit Ende August autorisierter Google Cloud Trainingspartner.
Foto: Shutterstock - 558552007 - wutzkohphoto

Cloud-Profi werden mit IT-Kursen der TÜV Rheinland Akademie

Die praxisorientierten IT-Kurse der TÜV Rheinland Akademie bieten eine gute Möglichkeit, die Know-how-Lücken in der Cloud auf allen Ebenen zu schließen. Speziell für IT-Entscheider und IT-Professionals wurde ein Kompetenzmodell entwickelt, das Lernpfade für die drei wichtigsten Jobrollen in der Cloud definiert: vom Cloud Administrator über den Cloud Developer bis hin zum Cloud Architect.

Das Angebot umfasst umfangreiche Kurse der großen Cloud-Anbieter. Nach der Autorisierung für Microsoft Azure und Amazon Web Services (AWS) ist die TÜV Rheinland Akademie seit Ende August 2018 auch autorisierter Google Cloud Trainingspartner. Damit deckt die Akademie Seminare für die bedeutendsten drei Anbieter von Public-Cloud- und IaaS-Lösungen ab.

Die Trainings bereiten IT-Fach- und Führungskräfte je nach Jobrolle und Level auf verschiedene Hersteller-Zertifizierungen vor, die global standardisiert sind und Kompetenzen international vergleichbar machen. Für Einzelpersonen stellt eine TÜV Rheinland Zertifizierung des Weiteren einen unabhängigen Nachweis der Kompetenzen dar. Für Unternehmen bedeutet die Kompetenzzertifizierung eine Absicherung der Investition in die Kompetenz der Mitarbeiter und ein Alleinstellungsmerkmal im Markt.

Fazit

Der Weg in die Cloud birgt für Unternehmen zahlreiche Herausforderungen. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die gezielte Fortbildung von Führungskräften und Mitarbeitern. Dies hilft nicht nur, die richtigen Entscheidungen zu treffen, Risiken zu minimieren und Geld zu sparen, sondern auch, den Weg in die Cloud enorm zu beschleunigen. Zudem sind fortlaufende Trainings wichtig, um up to date zu bleiben. Die TÜV Rheinland Akademie deckt alle wichtigen Bereiche rund um die Cloud ab und bietet hochwertige Kurse für alle Beteiligten im Unternehmen an.