Cloud-Management

Cloud-Ressourcen nach Maß sparen IT-Kosten

15.10.2020
Anzeige  Nach Ansicht vieler Analysten besteht die größte Fehleinschätzung bei Cloud Computing in der Annahme, die Cloud sei immer günstiger. Das wäre sie, wenn nicht so viele Cloud-Ressourcen seitens der Anwender verschwendet würden. Doch es gibt einfache Lösungen, mit denen sich Kosten und Verschwendung minimieren lassen.

Mit dem Versprechen "Cloud Computing spart Kosten" begann vor einigen Jahren der Siegeszug dieser Form der IT-Nutzung. Dabei bezog sich dieser Satz nicht nur auf die direkt vergleichbaren Compute- und Storage-Einheiten, sondern vor allem auf die flexible Nutzung dieser Infrastruktur, bei der für alle nicht genutzte IT-Ressourcen auch nichts zu bezahlen ist. Doch inzwischen zeigt sich immer häufiger, dass Cloud-Computing nicht automatisch die kostengünstigste Lösung ist.

Cloud-Computing ist günstiger als das eigene Rechenzentrum, aber nur bei einem sorgfältigen Management und bei entsprechend flexiblen Angeboten.
Cloud-Computing ist günstiger als das eigene Rechenzentrum, aber nur bei einem sorgfältigen Management und bei entsprechend flexiblen Angeboten.
Foto: bsd - shutterstock.com

"Lieber zu viel als zu wenig"

So steht auf Platz eins bei den Cloud-Mythen von Gartner der Satz: "Mit der Cloud lässt sich immer Geld sparen". Tatsächlich ist die Realität häufig genau das Gegenteil. "Nur mit guten Tools und einem rigorosem Cloud-Management können die Kostenvorteile und der Anwendungsnutzen von Cloud-Computing realisiert werden", sagt Milind Govekar, Vice President und Reasearch Director bei Gartner. Er geht davon aus, dass Unternehmen, die ihre Cloud-Implementierung nicht proaktiv managen, im Vergleich zu On-Premises-Infrastrukturen mindestens 25 Prozent mehr ausgeben.

Die Gründe für die Kostenexplosion in der Wolke sieht Govekar vor allem darin, dass die Flexibilität bei der Cloud-Nutzung nicht zu geringerer Ressourcennutzung, sondern zu einem Overkill führt. "Viele Anwender geben die gebuchten Instanzen nach der Nutzung nicht sofort zurück und vor allem die Entwickler neigen dazu, immer die leistungsfähigsten Instanzen zu mieten", lautet seine Begründung für die hohen Kosten. Auch der zunehmende Trend zu Multi Cloud verleitet zu einer Überdimensionierung, da hier die Komplexität rasant ansteigt und viele Administratoren aus Sicherheitsgründen "lieber zu viel als zu wenig" anmieten.

Cloud Waste bremst Investitionen

Inzwischen geht dieser sogenannte "Cloud Waste" in die Milliarden. Laut Gartner betrug diese Ressourcenverschwendung im vorigen Jahr bereits 14,1 Milliarden Dollar und für 2021 prognostizieren deren Analysten ein Volumen von 21 Milliarden Dollar - rund ein Drittel aller Cloud-Aufwendungen. "Die negativen Auswirkungen von Cloud Waste sind sehr groß und besonders weitreichend, denn wenn ein Unternehmen die gebuchten Cloud-Kapazitäten nicht voll ausnutzt, sinkt die Kapitalrendite, was unweigerlich zu geringeren Investitionen führt", sagt Mark Neufurth, Expert Technical Marketing bei IONOS cloud.

Etwa ein Drittel der Ausgaben für Cloud Computing wird für Ressourcen verschwendet, die nicht benötigt werden – das muss nicht sein.
Etwa ein Drittel der Ausgaben für Cloud Computing wird für Ressourcen verschwendet, die nicht benötigt werden – das muss nicht sein.
Foto: Sashkin - shutterstock.com

Doch die Schuld für den Cloud Waste und die negativen Konsequenzen für die Investitionsfähigkeit liegt nicht nur am Leichtsinn der Anwender. Auch die Geschäftsmodelle vieler Anbieter tragen dazu bei. Beispielsweise knebeln sehr viele PaaS-Anbieter ihre Kunden mit Verträgen, bei denen die IT-Nutzung nicht passgenau auf die jeweils aktuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann.

Die Lösung: Detaillierte Ist- und Provider-Analyse

Statt einfach nur die aktuelle Situation zu beklagen, hat Neufurth auch Lösungsansätze parat. "Der erste Schritt ist immer, sich einen vollständigen Überblick über alle Software- und Infrastrukturkosten zu verschaffen, die für die Nutzung von On-Premises- und Cloud-Lösungen anfallen", lautet sein Rat an die CIOs. Hierbei können grafische Datacenter-Administrations-Tools sehr hilfreich sein, denn sie vermitteln sofort einen ersten "augenscheinlichen" Überblick.

Noch wichtiger ist es aber seiner Ansicht nach, dass man von vornherein eine Cloud mit wenigen, überschaubaren Kostenfaktoren wählt. Hierbei ist es auch sehr hilfreich, wenn alle Cloud-Ressourcen feinstufig skalierbar sind und die Administrationsoberflächen übersichtlich gestaltet sind. Klar definierte Schnittstellen für eine automatische Composable Infrastructure verfügbar - Stichwort "Infrastructure as Code" - sind ebenfalls sehr empfehlenswert.

Zudem sind transparente Preise die beste Vorsorge gegen Kosten-Kater, das böse Erwachen am Tag danach. Cloud-Provider weisen unterschiedlich komplexe und transparente Preismodelle auf. Sie reichen von ellenlangen Preis- und Leistungsbeschreibungen bis hin zu ganz wenigen Preispunkten und einer linearen Skalierung der Kosten.

IONOS cloud: Optimal justierbar auf jeden Bedarf

Die IONOS cloud Compute Engine ist ein gutes Beispiel für eine derart optimal managebare IaaS-Plattform. Sie bietet äußerst transparente Preismodelle und dank dem patentierten Data Center Designer eine besonders einfache und flexible Nutzung. Hinzu kommt ein kompetenter 24/7 SysAdmin-Support aus Deutschland, der die IONOS cloud Compute Engine für viele Unternehmen zu einer optimalen Lösung macht. Hier lassen sich virtuelle Rechenzentren bedarfs- und kostengerecht managen. Und nicht zu vergessen: die IONOS cloud garantiert höchsten Datenschutz, da alle Daten vor dem unberechtigten Zugriff durch ausländische Behörden geschützt sind.

Neben dieser bedarfs- und kosteneffizienten IaaS-Plattform bietet die IONOS cloud auch modernste Technologien als Ergänzungsplattformen an. Hierzu gehören IONOS cloud Managed Kubernetes und die IONOS Private Cloud powered by VMware.

Abgerundet werden diese Technologie-Angebote durch einen kompetenten Consulting-Dienst. Cloud-Experten beraten alle Kunden umfassend auf der Basis ihrer langjähriger IT-Kompetenz. Das beginnt schon im Vorfeld bei der Spezifikation der Cloud-Infrastruktur und geht weiter bei der fortlaufenden Optimierung der Cloud-Architektur und des Cloud-Betriebes.

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