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Cloud Computing als digitaler Treiber

„Cloud ist die Digitale DNA im Unternehmen“

14.02.2018
Cloud Computing erweist sich bei der „Digitalen Transformation“ immer mehr als Schlüsselfaktor. SAP will sich in diesem Markt als führender Innovationspartner positionieren – und setzt selbst auf (hauseigene) Cloud-Lösungen, um ihr Ziel zu erreichen.

Cloud Computing wird im Jahr 2018 eine "magische Schwelle" überschreiten, erwarten die Experten des Marktforschungsunternehmens Forrester. Weltweit werden dann mehr als die Hälfte der Unternehmen mindestens eine Public-Cloud-Plattform nutzen, um den digitalen Wandel voranzutreiben - Tendenz steigend: Die Analysten gehen davon aus, dass die Umsätze am Public-Cloud-Markt künftig jährlich um 22 Prozent wachsen. Für 2017 errechnete Forrester Ausgaben der Unternehmen in Höhe von rund 121 Milliarden Euro für Leistungen rund um Public Cloud, 2018 sollen es bereits 178 Milliarden Euro sein.

"Cloud ist die Digitale DNA im Unternehmen", erläutert Ramin Mirza, Head of Cloud Business Group Deutschland bei SAP die aktuelle Entwicklung. "Denn die Cloud ist die Basis für die Transformation physischer Systeme in die digitale Welt. Sie bietet den Unternehmen die nötige Infrastruktur für eine nahtlose Abfolge und Steuerung ihrer Prozesse." Cloud Computing ist aus Sicht des Experten folglich nicht weniger als der Treiber des digitalen Wandels und das Jahr 2018 verspricht vor diesem Hintergrund das Jahr der Innovationen zu werden.

Auf die differenzierenden Merkmale kommt es an

Für Unternehmen und vor allem IT-Organisationen ist es allerdings essenziell, Cloud nicht nur technologisch, sondern vielmehr strategisch zu betrachten. "Um langfristig erfolgreich zu sein, kommt es für Unternehmen darauf an, die Produktivität ihrer Organisation und deren Mitarbeiter zu steigern und die (digitale) Wertschöpfungskette zu unterstützen", erklärt Thomas Saueressig, Global Chief Information Officer bei SAP. Heutige IT-Organisationen sollten ihren Fokus daher auf Innovationen wie zum Beispiel Machine Learning und Artificial Intelligence legen, um Prozesse zu automatisieren - Software-Updates und Anpassungen etwa aufgrund veränderter Compliance-Anforderungen hingegen automatisch vom Cloud-Provider einspielen lassen. "Wichtig ist zu unterscheiden, welche Aspekte eines Unternehmens zur Differenzierung beitragen und welche nicht", ergänzt Saueressig. Beispielsweise sei die Rechenzentrums-Infrastruktur für viele Unternehmen nicht differenzierend im Wettbewerb und einfach auszulagern. Anders bei SAP als Cloud Software Anbieter: Der Konzern betreibe die Infrastruktur selbst, weil sie für ihn ein differenzierendes Merkmal darstelle.

Im eigenen Haus nutzt der Software-Hersteller die SAP Cloud Platform etwa, um seine On-Premise-Systemlandschaften innerhalb kurzer Zeit mit einem geräteunabhängigen User Interface zu erweitern, Prozesse mithilfe von Machine Learning Services zu automatisieren oder um andere Cloud-Anwendungen zu integrieren. Cloud-Services spielen aber auch bei der Zusammenarbeit der SAP-Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Denn längst beeinflussen Dienste wie Instant Messaging und Chatbots - einst gestartet als private Services - auch die Geschäftswelt und die Art und Weise, wie Menschen dort zusammenarbeiten wollen. SAP betrachtet daher den Aufbau eines digitalen Arbeitsplatzes mit den richtigen Tools, Anwendungen und Geräten als Basis für eine hohe Arbeitsproduktivität.

Flexibel in den Nicht-Kernprozessen, agil in den Kernprozessen

"Wer die Vorteile von Cloud Computing geschickt nutzt, kann schneller und agiler auf Kundenbedarfe reagieren und neue digitale Geschäftsmodelle beispielsweise auf Basis der Nutzung von Big Data in noch kürzerer Zeit umsetzen", resümiert Mirza. "Um unsere Kunden dabei optimal zu unterstützen, setzen wir daher auf marktführende Cloud-Anwendungen, bei deren Entwicklung unsere eigenen Erfahrungen etwa mit SAP Cloud Platform systematisch einfließen." Im Ergebnis könne SAP auf diese Weise mit seinem Portfolio das Fundament liefern, um in den Nicht-Kernprozessen flexibel zu sein und zugleich in den Kernprozessen agil handeln zu können, um auf die schnell wachsenden und sich verändernden Anforderungen am Markt zu reagieren.

Hier gibt es weitere Informationen zu SAPs Digitaler Agenda