Cleverer als die Konkurrenz

10.11.2004
Von in Ingrid
Kreative Konzepte und neue Ideen helfen Unternehmen besser aus der Bredouille als exzessive Sparmaßnahmen. Firmen haben dabei ganz unterschiedliche Methoden, wie sie innovativ bleiben.

Die Rahmenbedingungen sind abgesteckt: Im globalen Wettbewerb stehen Unternehmen vor der Herausforderung, neue Ideen schnell in marktfähige Produkte und Dienstleistungen umzuwandeln, und das mit niedrigen Budgets. Gleichzeitig dürfen sie sich nicht davon abschrecken lassen, dass sich nur zirka 0,6 Prozent aller Ideen erfolgreich am Markt etablieren können. Oliver Gassmann, Professor für Technologie-Management und Direktor des gleichnamigen Instituts an der Universität St. Gallen, skizzierte in seinem Eröffnungsvortrag des zweitägigen Kongresses "Innovation 2004" von Management Circle in München aus der wissenschaftlichen Perspektive, wie Firmen Innovationen in erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen umsetzen können.

Schmaler Grat zwischen Top und Flop

Selbst die beste Idee kann zur falschen Zeit in einem ungünstigen Umfeld zum Flop werden. Gassmann stellte die wichtigsten Gründe vor, weshalb viele Innovationen scheitern: Unternehmen sind so sehr vom eigenen Erzeugnis begeistert, dass sie die Kunden und deren Wünsche aus dem Auge verlieren; Produkte anderer Firmen werden nur nachgeahmt ("me too product"); manche Unternehmen scheitern, weil sie aus Marketing-Gründen unausgereifte Produkte auf den Markt bringen, die technische Mängel aufweisen. Auch eine unpassende Preispolitik oder der falsche Zeitpunkt für die Markteinführung können das Aus für einen innovativen Ansatz bedeuten. Doch trotz aller Widrigkeiten erzielen innovative Unternehmen deutlich höhere Profitmargen. Nur: Welche Konzepte helfen Firmen, aus ihren Ideen und Innovationen marktfähige Produkte zu machen? Die auf dem Kongress vorgestellten Praxisbeispiele zeigten, dass ganz unterschiedliche Strategien zum Ziel führen können.

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