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Cisco Systems mit zwölf Milliarden Dollar Halbjahresumsatz

09.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Cisco Systems, der weltgrößte Anbieter von Computernetz-Ausrüstungen, hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 seinen Umsatz und Gewinn kräftig erhöht. Das Unternehmen hat auch mehrere Firmen übernommen.

Der Cisco-Umsatz stieg in dem am 29. Januar beendeten Sechsmonatsabschnitt gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 14,6 Prozent auf zwölf Milliarden Dollar (9,4 Milliarden Euro). Der Gewinn erhöhte sich auf 2,8 (Vorjahresvergleichszeit: 1,8) Milliarden Dollar oder 42 (25) Cent je Aktie. Dies hat Cisco am Dienstag nach Börsenschluss bekannt gegeben. Analysten und Investoren waren von der Entwicklung des Umsatzes und der Lagerbestände enttäuscht. Die Cisco-Aktien reagierten im nachbörslichen Handel an der Wall Street mit Abschlägen von etwa drei Prozent auf 17,71 Dollar.

Der Umsatz legte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 12,3 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar zu. Cisco verdoppelte seinen Quartalsgewinn nahezu auf 1,4 Milliarden Dollar gegenüber 724 Millionen Dollar im entsprechenden Zeitraum des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Quartalsgewinn pro Aktie wurde mit 21 (zehn) Cent ausgewiesen.

Die Gesellschaft mit Sitz in San Jose, Kalifornien, kaufte im zweiten Quartal die Spezialfirmen BCN Systems, Jahi Networks, NetSolve und Perfigo.

Konzernchef John Chambers verwies auf den Rekordgewinn im zweiten Quartal und auf ein anhaltendes Auftragswachstum für Router, Switches und andere Produkte. Man schaffe neue Milliarden-Umsatzströme für Cisco.

Cisco besaß am Ende der Berichtszeit 16,5 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln und Investments. Das Unternehmen hatte in dem Dreimonatsabschnitt 140 Millionen eigene Aktien im Gesamtwert von 2,7 Milliarden Dollar zurückgekauft. (dpa/tc)