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CIO-Umfrage: IT-Entscheider in den USA rechnen mit höheren IT-Budgets

03.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einer aktuellen Umfrage des US-Schwesterblatts CIO Magazine zufolge blicken die IT-Vorstände wieder optimistischer in die Zukunft. So planen die rund 200 in den USA befragten IT-Verantwortlichen, ihre Investitionen in den nächsten zwölf Monaten im Schnitt um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Im Juli waren die Studienteilnehmer nur von einem durchschnittlichen Zuwachs um 4,5 Prozent ausgegangen (Computerwoche online berichtete). Gleichzeitig stellt diese Prognose den besten Wert seit Mai vergangenen Jahres dar - damals hatten die CIOs im Schnitt einen Zuwachs der IT-Ausgaben um 7,3 Prozent erwartet.

Das Resultat spiegle das gestiegene Verbrauchervertrauen und die positive Einschätzung der Konjunkturlage wider, sagte Gary Beach, Verleger des CIO Magazine. Gleichzeitig hätten neun von zehn CIOs angegeben, dass es einen Nachholbedarf bei Applikationen gebe, so Beach. Knapp die Hälfte der Studienteilnehmer bezeichnete den Rückstand sogar als "signifikant".

Lediglich die kurzfristigen Aussichten trüben das Bild: So erklärten 38 Prozent der Teilnehmer, sie erwarten keinen deutlichen Anstieg der IT-Ausgaben bis 2004. Knapp die Hälfte rechnet damit, dass ihr Budget im laufenden Quartal gegenüber dem vorangegangenen Dreimonatszeitraum stagnieren werde, 15 Prozent erwarten sogar einen Rückgang. Die Höhe ihrer IT-Investitionen werde vor allem durch die schwachen Profite ihres Unternehmens gedrückt, gaben 44 Prozent der CIOs an.

Die aktuelle Untersuchung stützt sich auf 206 Antworten von mehr als 5000 CIOs und anderen IT-Entscheidern. 96 Prozent der Befragten stammen aus den USA, 21 Prozent arbeiten in sehr großen Unternehmen mit 5000 oder mehr Beschäftigten. Die kompletten Abstimmungsergebnisse für den Monat August finden Sie unter hier (mb)