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Check Point strebt IT-Sicherheit auf drei Ebenen an

21.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Rahmen einer Analystenkonferenz hat der Anbieter von IT-Sicherheitslösungen Check Point seine Strategie für künftige Security-Herausforderungen vorgestellt. Sie adressiert Sicherheitsrisiken auf den Ebenen Netzperipherie, Kernnetz und Web. Begegnen will der Hersteller den Gefahren mit neuen Produkten, die bis Mitte 2004 auf den Markt kommen sollen.

Für den Bereich der internen Sicherheit ist eine Reihe von Lösungen geplant, die sich in bestehende Netzwerkumgebungen integrieren lassen. Sie sollen die Ausbreitung von Würmern auf mehreren Layern des Netzes verhindern. Außerdem lassen sich Netze zum besseren Schutz interner Ressourcen segmentieren. Des Weiteren sind Prüfroutinen vorgesehen, die die Einhaltung von Sicherheitsregeln vereinfachen sollen.

Zur Absicherung des Web-Zugangs hat der Hersteller Produkte auf Basis von SSL (Secure Sockets Layer) und VPN (Virtual Private Network) angekündigt. Sie sollen einheitliche Authentifizierungs-, Autorisierungs- und Single-sign-on-Funktionen bieten. Außerdem verspricht Check Point abgesicherte Fernzugriffsmöglichkeiten, Zugriffskontrollen für spezifische Applikationen und den Schutz des Web-Servers vor Angriffen auf Netz- und Anwendungsebene.

Zu den Lösungen für die Netzperipherie zählen "Check Point Express", "Safe@Office" und die "VPN-1"-Serie mit den Produkten "Pro", "Edge", "VSX" und "SecureClient", deren Funktionsumfang erweitert werden soll. Weitere Informationen über die neue Sicherheitsstrategie hat der Hersteller auf seiner Website veröffentlicht. (lex)