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CES: 500 MB auf einer Mini-Optical

09.01.2001
Dataplay aus Colorado hat in Las Vegas den Prototyp einer neuen optischen Speichertechnik vorgestellt. Die Medien sehen aus wie Mini-Minidiscs und fassen bis zu 500 MB.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dataplay aus Boulder, Colorado, hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas den Innovationspreis für seine gleichnamige neue Speichertechnik erhalten. Diese nutzt - à la "Minidisc" - optische Medien und bringt auf den winzigen Silberscheiben bis zu 500 MB unter. In der zweiten Jahreshälfte sollen erste Produkte in den Handel kommen, die Medien dürften zwischen fünf und zehn Dollar kosten. Eine Reihe von Geräten, die Dataplay-Laufwerke unterstützen werden, waren in Las Vegas bereits zu sehen, so etwa eine Digitalkamera von Toshiba und verschiedene MP3-Player.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob es dem Hersteller gelingt, seinen bis dato unbekannten neuen Standard in einem ohnehin schon dichten Markt zu positionieren. In Sachen kompakte Speichermedien muss sich Dataplay unter anderem mit "SD" (Secure Digital) von Sandisk, Toshiba und Panasonic, Sonys "Memory Stick", Iomegas "Pocket Zip" (vormals "Clik") und den "Microdrives" von IBM herumschlagen.