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Cenit AG kehrt in die Gewinnzone zurück

13.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem Cenit AG Systemhaus gelang es erstmals seit vier Jahren wieder, schwarze Neun-Monatszahlen vorzulegen: Wie das Stuttgarter Unternehmen mitteilte, beläuft sich der Nettoprofit für die Monate Januar bis September 2003 auf 50.000 Euro. Im Vergleichszeitraum 2002 hatte Cenit noch einen Fehlbetrag von 700.000 Euro verbucht.

Im abgelaufenen dritten Quartal gelang es Cenit außerdem, nach acht Verlustquartalen konzernweit in die Gewinnzone zurückzukehren. Das Unternehmen führt diesen Erfolg insbesondere auf die stabile Geschäftsentwicklung in den umsatzstärksten Bereichen Product-Lifecycle-Management-Beratung und IT-Outsourcing zurück. Gleichzeitig habe aber auch das Segment E-Business den im zweiten Quartal eingeleiteten, positiven Trend fortgesetzt.

Der Umsatz der Stuttgarter ging in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31,8 Prozent von 67,6 Millionen auf 46,1 Millionen Euro zurück. Diese Situation werde sich aufgrund der stark rückläufigen Hardwareerlöse und dem Ausbau des rentableren Beratungsgeschäftes vorerst nicht ändern, so Cenit. Trotz schrumpfendem Umsatz rechnet das Systemhaus im laufenden vierten Quartal aber erneut mit einem Profit. (mb)