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CeBIT: Toshiba beendet Server-Engagement

22.03.2004

General-Purpose-PC-Server suchte man auf dem Stand von Toshiba heuer vergebens - aus gutem Grund: Ab April bietet das Unternehmen keine solchen Systeme mehr an. Einzige Ausnahme: Die Hotspot-Komplettlösungen auf Basis der "Magnia"-Linux-Einstiegs-Server. Die diesbezügliche Entscheidung betreffend die Region EMEA (Europa, Nahost und Afrika) fiel dem Vernehmen nach in der Konzernzentrale in Japan, obwohl Toshibas Server-Geschäft zumindest in Deutschland aktuellen Marktzahlen zufolge nicht schlecht lief.

"Als Toshiba im Jahr 2000 in den europäischen Server-Markt einstieg, da wussten wir, dass dieser Schritt eine Investition in die Zukunft bedeuten würde. Für Europa haben wir allerdings bei den Intel-basierenden PC Servern die kritische Masse nicht erreicht. In dem immer schwieriger werdenden heutigen IT-Umfeld konnten wir diese Server nicht profitabel fertigen. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung, die Fertigung und Vermarktung der PC-Server einzustellen", erklärte Michael Fassbender, Vice President und General Manager, Toshiba Europe GmbH Computersysteme Deutschland/Österreich, gegenüber Computerwoche.de. (tc)