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CeBIT: IBM zeigt weitere Autonomic-Software-Funktionen

07.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM will kommende Woche auf der CeBIT eine selbstoptimierende Software zeigen, die benötigte Rechenkapazitäten dynamisch zur Verfügung stellen soll. Zum Beispiel lasse sich die Reaktionszeit einer Website gering halten, wenn ungewöhnlich viele Surfer auf die Inhalte zugreifen, indem zusätzliche Rechner zugeschaltet werden. Die Anwendung ergänzt laut Hersteller die bereits verfügbaren Autonomic-Tools zu Selbstkonfiguration, Selbstheilung und zum Selbstschutz. Zunächst wird es das Optimierungswerkzeug nur im Rahmen der IBM Consulting Services geben, später soll es in die System-Management-Software der Tivoli-Reihe und in Websphere-Server-Produkte integriert werden.

Das Tool ist Bestandteil der Cuod-Strategie (Capacity Upgrade on Demand) von IBM. Der Hersteller verspricht Kunden erhebliche Einspareffekte durch das Zuschalten von Kapazitäten im Bedarfsfall, da dadurch weniger Server und Storage-Komponenten angeschafft werden müssten. (lex)