CASE-Tool für Big Blues neue RISC-Systeme

13.04.1990

MÜNCHEN (pi) - Die IBM will für ihre eben vorgestellten RS/6000-Rechner ein CASE-Tool aus dem Eureka-Topf vertreiben. Dafür hat das Unternehmen einen Rahmenvertrag mit der Societe Francaise Logiciel (SFGL) über den Vertrieb der CASE-Workbench "East" abgeschlossen. An dessen Entwicklung sind neben der französischen SFGL auch noch die finnische Nokia Data und DMR aus Kanada beteiligt.

Die Workbench entsteht im Rahmen eines Eureka-Projekts, das sich mit der Konstruktion einer integrierten Entwicklungsumgebung für alle Phasen der Software-Entwicklung befaßt. Dazu gehört auch, daß Produkte wie East der europäischen PCTE-Norm für portable Werkzeug-Umgebungen (Portable Common Tool Environment) entsprechen. Diese noch nicht verabschiedete Norm beruht auf dem Entity-Relationship-Modell und ist auf die Entwicklung für Systemumgebungen in lokalen Netzen sowie mit dezentralen Datenbanken ausgelegt.

Die Eureka-Initiative dient der europaweiten Kooperation von Unternehmen und Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Hochtechnologie.