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Caldera und SCO erweitern Übernahmeumfang

09.02.2001
Openserver jetzt inklusive

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Caldera und die Santa Cruz Operation, kurz SCO, haben ihre Vereinbarung über den Verkauf von SCOs Bereich Server-Software an Caldera nochmals erweitert. In einer gemeinsamen Pressemitteilung verkünden beide Unternehmen, dass auch die "Openserver"-Produktlinie vollständig an Caldera geht. In der ursprünglichen Ankündigung von Anfang August vergangenen Jahres hatte es geheißen, SCO werde die Rechte an Openserver behalten, den Vertrieb Caldera übergeben und dafür maßgeblich am Umsatz beteiligt sein (Computerwoche online berichtete).

Statt des ursprünglich vorgesehenen Kaufpreises von sieben Millionen Dollar in bar sowie 18 Millionen Aktien von Caldera International erhöht sich die Barsumme nun auf 23 Millionen Dollar plus weiterer acht Millionen, die in den kommenden vier Quartalen in Raten zu zahlen sind. Dafür muss Caldera International, das außerdem noch von SCO abgetretene Außenstände im Wert von drei bis vier Millionen Dollar eintreiben darf, nur noch 16 Millionen Anteile herausrücken. Die Openserver-Umsätze werden Caldera und SCO in den kommenden drei Jahren teilen, falls die Einnahmen bestimmte vorher festgelegte Beträge übersteigen. Durch die jetzt veröffentlichten Modifikationen wird sich der Abschluss des Deals auf das zweite Quartal 2001 verschieben.