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Caldera schreibt Verluste

23.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Linux-Distributor Caldera hat mit einem Defizit von 7,5 Millionen Dollar oder 19 Cent je Aktie im dritten Geschäftsquartal einen geringeren Verlust ausgewiesen als erwartet. Analysten hatten mit einem Defizit von 25 Cent pro Anteilschein gerechnet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbuchte das in Orem, Utah, ansässige Unternehmen ein Minus von 2,2 Millionen Dollar. Der Umsatz belief sich im abgelaufenen Berichtszeitraum auf 1,2 Millionen Dollar und lag damit um neun Prozent über den Einnahmen des Vorjahres. Caldera, künftiger Besitzer des Unix- und Servicegeschäfts der Santa Cruz Operation (künftig "Tarantella"), machte unter anderem hohe Marketing- und Werbekosten sowie Investitionen in die Firmeninfrastruktur für das Defizit verantwortlich.