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Bundesweite Razzia gegen Raubkopierer im Internet

24.01.2006
Bei einer bundesweiten Razzia gegen Internet-Raubkopierer haben Polizeibeamte am Dienstagmorgen mehr als 200 Wohn- und Geschäftsräume in nahezu allen Bundesländern durchsucht.

Im Zuge der Razzia haben die Ermittler auch die Geschäftsräume der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberechtsverletzungen (GVU) in Hamburg ins Visier genommen, bestätigte Pressesprecherin Diane Gross der dpa. Dass die GVU selbst Ziel der Ermittlungen sein könne, hatten zuvor Recherchen des

Fachmagazins "c't" und des Online-Portals "Onlinekosten.de" ergeben.

Nach Mitteilung der federführenden Staatsanwaltschaft in Ellwangen sind allein aus Baden-Württemberg 150 Beamte des Landeskriminalamts (LKA) und der Polizeidienststellen an der Razzia beteiligt. "Der Schwerpunkt unserer Aktion mit 50 durchsuchten Objekten liegt mit etwa 19 Objekten in Nordrhein-Westfalen", sagte ein LKA-Sprecher in Stuttgart auf dpa-Anfrage. Beteiligt seien auch die Staatsanwaltschaften in Düsseldorf und Frankfurt/Main. Nach Angaben der GVU soll es sich bei der Razzia um eine Aktion gegen die internationale Raubkopiererszene handeln. (dpa/tc)