Fit für 64 Bit

Bull baut Escala-Server-Linie um zwei Modelle aus

20.06.1997

Die Einstiegsmodelle der "Escala-E"-Serie (Entwicklungsname "Pegababy") lassen sich mit bis zu zwei Power-PC-Prozessoren des Typs "604e" (225 Megahertz Taktfrequenz) ausstatten. Die Serie- "T"-Maschinen arbeiten mit maximal vier dieser Prozessoren.

Weitere Merkmale der unter dem Unix-Derivat AIX 4.2 laufenden Maschinen sind ein 64-Bit-PCI-Bus, redundante Netzteile und Lüfter sowie im laufenden Betrieb austauschbare Festplatten für interne Raid-Massenspeichersubsysteme.

Die beiden Modellreihen sind laut Unternehmensangaben auf die kommende 64-Bit-Technologie vorbereitet, das heißt, sie lassen sich ab dem vierten Quartal 1997 auf den 64-Bit-Prozessor Power-PC 620 aufrüsten.

Die bisherigen Escala-Linien "M" (Minitower), "D" (Deskside), "R" (Rack) und "P" (Escala Powercluster) können ebenfalls nachträglich mit dem 604e-Chip ausstaffiert werden.

Ferner bietet Bull bei den Escala-Powercluster-P-Maschinen ab sofort die Möglichkeit, alle in solch einem Cluster-Verbund zusammengebundenen Rechnerknoten über eine Oberfläche mit der Web-Schnittstelle "Powerconsole" zu verwalten. Neu sind auch Softwarewerkzeuge zur besseren Lastverteilung zwischen den einzelnen Rechnerknoten in einem Cluster. Zudem offeriert Bull jetzt Verbindungstechnologien auf Fiber-Channel-Basis.

Die Sagister-Maschinen erweiterte Bull um verschiedene Software-Tools zur Überwachung und Steuerung von Anwendungen sowie zur Kontrolle von DV-Ressourcen. Außerdem präsentierte das Unternehmen mit der "Application Firewall" eine Software, die Anwendungen gegen unbefugte Zugriffe aus dem Web abschotten soll.

Preise: Escala-E-Maschinen ab rund 31000 Mark. Sagister "M1E": etwa 400000 Mark.