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BSI gibt Tipps für Web-Seiten ohne aktive Inhalte

17.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wie Anbieter von E-Government-Angeboten (aber natürlich auch jedermann sonst) so genannte aktive Inhalte auf Web-Seiten vermeiden können, zeigt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einem neuen Modul seines "E-Government-Handbuchs". Darin werden alternative Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Diese sind auf einer speziell eingerichteten Internet-Seite inklusive Quellcode online einsehbar.

Unter aktive Inhalte versteht das BSI eigenständige Computerprogramme wie JavaScript, die auf dem Rechner des Nutzers ohne dessen Wissen ausgeführt werden und die Sicherheit gefährden können. "Eine Internetseite ohne Aktive Inhalte zu gestalten ist möglich und zudem sicherer", erklärt Udo Helmbrecht, Präsident der Behörde. Außerdem seien Webseiten ohne aktive Inhalte für Behinderte besser zugänglich.

Das neue Handbuchmodul basiert auf einer im Oktober 2004 durchgeführten Untersuchung der probusiness AG im Auftrag des BSI. Die Firma hat für alle in rund 40 frei zugänglichen Online-Angeboten der öffentlichen Verwaltung entdeckten aktiven Inhalte konkrete Alternativen aufgezeigt und programmiert; diese finden sich in einem technischen Anhang. Das BSI sieht sie als Vorlage und Anleitung für sichere E-Government-Angebote. (tc)