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BSA präsentiert aktuelle Piraterie-Statistik

10.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die BSA (Business Software Alliance) hat heute die aktuellen Zahlen zu Raubkopien veröffentlicht. Demnach lag in Deutschland der Anteil illegal eigesetzter gewerblich genutzter Software im Jahr 2001 bei 34 Prozent und ist damit gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozentpunkte gestiegen. Den dadurch verursachten Schaden beziffert die BSA auf 762 Millionen Euro. Weltweit waren 40 Prozent der eingesetzten Anwendungen nicht lizensiert. Dadurch entgingen der Softwareindustrie 12,26 Milliarden Euro, sagt die Statistik.

An der Spitze der Softwarepiraten steht Vietnam, wo 94 Prozent aller verwendeten Applikationen nicht bezahlt werden. In Russland, der Ukraine und anderen GUS-Staaten liegt die Rate bei 87 Prozent, in Indien bei 70 Prozent, in Frankreich bei 46 Prozent und in der Schweiz bei 33 Prozent. Am wenigsten Raubkopien werden in den USA (26 Prozent) und Großbritannien (25 Prozent) eingesetzt. (lex)