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Bruce Perens unterstützt Versicherung für Open-Source-Anwender

10.05.2004

Mit Bruce Perens hat die US-amerikanische Firma Open Source Risk Management (OSRM) einen prominenten Linux-Protagonisten in ihr Führungsteam geholt. OSRM bietet Unternehmen, die Open-Source-Produkte verwenden, eine Art Risikoversicherung an. Sie soll Kosten decken, die durch eine mögliche Verletzung von Lizenzen, Urheber- und Patentrechten sowie daraus resultierende Prozesse auf Firmen zukommen könnten (Computerwoche.de berichtete). Hintergrund ist vor allem die juristische Offensive der SCO Group, die behauptet, in Linux seien urheberrechtlich geschützte eigene Code-Teile von Unix System V eingeflossen. Perens, der Mitgründer der Nonprofit-Organisation Open Source Initiative ist, arbeitete unter anderem zwei Jahre für Hewlett-Packard als Spezialist für die Linux- und Open-Source-Strategie des Konzerns. (wh)