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Broadvision bricht ein

02.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das am Neuen Markt notierte Softwareunternehmen Broadvision hat vor einem katastrophalen ersten Quartal 2002 gewarnt. Laut einer Ad-hoc-Meldung der Firma sollen von Januar bis März zwischen nur 29 Millionen und 32 Millionen Dollar umgesetzt worden sein. Dies wären etwa 40 Prozent weniger als im direkten Vorquartal und 65 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Grund hierfür sei die anhaltende Unsicherheit im Umfeld für IT-Ausgaben, heißt es. Auch die Erwartungen der Analysten, die durchschnittlich einen Umsatz von rund 50 Millionen Dollar prognostiziert haben, wurden deutlich unterschritten. Bis zum frühen Nachmittag verlor die Aktie, die prompt von Analysten herabgestuft wurde, über 20 Prozent ihres Wertes. (ajf)