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Britische Gesundheitsbehörde stoppt Servicevertrag mit EDS

09.03.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische IT-Dienstleister EDS muss einen herben Rückschlag einstecken. Mit Wirkung zum 1. März beendete die britische Gesundheitsbehörde National Health Service (NHS) einen ursprünglich auf zehn Jahre angelegten Servicevertrag mit einem Volumen von rund 166 Millionen Dollar. Er umfasste die Einrichtung einer zentralen E-Mail-Verwaltung und eines Directory Services. Im Dezember 2002 begann EDS mit dem Rollout des E-Mail-Systems. Für die 1,2 Millionen Angestellten in England unterhielt NHS zuvor 7000 verschiedene E-Mail-Services. EDS zeigte sich enttäuscht von der vorzeitigen Vertragsbeendigung und kündigte an, Ausgleichszahlungen zu fordern. Jegliche Konflikte im Projekt hätten durch klar definierte Abläufe gelöst werden können, so der Anbieter. Ein Jahr nach dem Vertragsschluss mit EDS habe die Behörde überraschend einen Kontrakt mit British

Telecommunications (BT) geschlossen, der einen nahezu identischen Directory Service vorsah. (wh)