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Britische Gesundheitsbehörde setzt auf Microsoft

04.11.2004

Die britische Gesundheitsbehörde National Health Service (NHS) hat ein umfangreiches Lizenzabkommen mit Microsoft geschlossen. Demzufolge können bis zu 900.000 Rechner künftig mit Desktop- oder Mobile-Computing-Software des US-Konzerns arbeiten. Der zuvor gültige Vertrag zwischen den Parteien bezog sich lediglich auf 500.000 Rechner.

Mit dem Deal hofft die Behörde auf Einsparungen in Höhe von 206 Millionen Dollar; über die volle Laufzeit von neun Jahren soll sich die Summe verdreifachen. In Zusammenarbeit mit Microsoft will der NHS unter anderem eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Desktop-Oberfläche entwickelt.

Die Ankündigung kommt rund eine Woche nach einem Bericht der zentralen britischen Beschaffungsbehörde, der die Vorteile von Open-Source-Software sowohl auf dem Server als auch auf dem Desktop hervorhebt. Der NHS erklärte dazu, die Option, quelloffene Software einzusetzen, bleibe ungeachtet des Microsoft-Deals erhalten und werde weiterhin geprüft. (wh)