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Briten investieren weniger in Online-Werbung

14.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Online-Werbemarkt in Großbritannien sank im zweiten Quartal 2001 auf 61,8 Millionen Dollar. Das sind zehn Prozent weniger Umsatz als noch im ersten Quartal (68,4 Millionen Dollar). Zu diesem Ergebnis kommt eine vierteljährlich veröffentlichte Studie der britischen Organisation Interactive Advertising Bureau (IAB). Der Einbrauch ist der Untersuchung zufolge vor allem auf die den Rückgang der Online-Werbeschaltungen von IT- und TK-Unternehmen zurückzuführen. Diese Branchen hatten in der Vergangenheit sehr aggressiv in Internet-Werbung investiert. Bemerkbar machte sich zudem die so genannte Dotcom-Flaute in den vergangenen 18 Monaten. Viele Online-Startups mussten in der Zwischenzeit Konkurs anmelden und sind für einen Teil des ausgefallenen Werbebudgets verantwortlich.

Obwohl das Umsatzvolumen im Bereich Online-Werbung zurückgegangen ist, machte dieses Segment im zweiten Quartal 2001 wie auch in den vorherigen drei Monaten 1,2 bis 1,3 Prozent des gesamten britischen Werbermarkt aus. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres stiegen die Einnahmen im Online-Werbemarkt gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode sogar um 42 Prozent. Im gleichen Zeitraum gab der Online-Werbeumsatz in den USA um acht Prozent nach. (ka)