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Brasilien lässt sich in Linux-Projekten von IBM helfen

13.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die brasilianische Regierung unter Luiz Inacio Lula da Silva macht Ernst mit ihrem Vorhaben, den Einsatz von Linux in der öffentlichen Verwaltung und in Staatsunternehmen zu fördern. Gemeinsam mit dem IT-Konzern IBM stoßen Bundesbehörden mehrere Initiativen zur Förderung von Open-Source-Software an. Dies ist Inhalt einer Absichtserklärung, die IBM und der südamerikanische Staat vergangene Woche unterzeichneten. Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem Linux-Schulungen für Regierungsangestellte sowie Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen. Brasilianische Behörden verfolgten bereits eine Reihe von Open-Source-Projekten, erklärte ein IBM-Sprecher. So plane etwa das Ministerium für Wissenschaft und Technik, seine Printserver auf Linux umzustellen. (wh)