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Branchenriesen gründen E-Business-Konsortium

29.11.2000
Alles im Internet und E-Commerce was Rang und Namen hat, hat sich zum "Business Internet Consortium" zusammengetan. Lediglich Sun und Oracle fehlen - vielleicht weil Microsoft mit an der Spitze der Organisation steht?

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nicht genug mit RosettaNet, W3C, Biztalk und Oasis: Zahlreiche Branchenschwergewichte haben sich zum "Business Internet Consortium" zusammengeschlossen. Erklärtes Ziel der offiziell neutralen und nichtkommerziellen Vereinigung ist es, Technik und Verfahren für erfolgreiches E-Business zu entwickeln und bereitzustellen.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen unter anderem der sinnvolle Einsatz von XML (Extensible Markup Language), die Integration von Legacy-Systemen, der Austausch von Geschäftsdaten über möglichst viele Plattformen (mobile Endgeräte etc.) sowie Sicherheitslösungen. Die entsprechenden Arbeitsgruppen müssen sich allerdings noch konstituieren.

Die Mitgliedsliste der Allianz liest sich wie ein "Who is Who" der Branche. Die Leitung teilen sich beispielsweise Compaq, CA, Dell, HP, IBM, Intel, Microsoft sowie SAP, zahlreiche andere "Big Player" finden sich im Anwenderbeirat und im restlichen Teilnehmerfeld. Vermisst werden derzeit nur die Microsoft-Allergiker Sun Microsystems und Oracle. Insider berichten aber, das BIC stehe mit beiden schon in Kontakt und versuche sie zur Mitgliedschaft zu überreden.

Ein erstes Thesenpapier mit dem Titel "The Next Generation of The Internet" hat die Allianz übrigens bereits im PDF-Format (~2,5 MB) zum Download bereitgestellt.