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Borland schreibt schwarze Zahlen

26.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die kalifornische Softwareschmiede Borland hat in ihrem ersten Fiskalquartal einen Nettoprofit von 5,9 Millionen Dollar oder acht Cent je Aktie erwirtschaftet. Im vergleichbaren Vorjahresquartal wies das Unternehmen noch einen Verlust von 1,1 Millionen Dollar oder zwei Cent pro Anteilschein aus. Der Umsatz stieg in diesem Zeitraum um elf Prozent auf 51,7 Millionen Dollar. Für das gute Ergebnis machte Borland vor allem die hohe Nachfrage nach seiner Java-Entwicklungssoftware "Jbuilder" verantwortlich. Die Einnahmen stiegen hier im Vorjahresvergleich um 78 Prozent. Zudem verzeichnete die in Scotts Valley ansässige Firma ein deutliches Umsatzwachstum im Servicebereich.

Im zweiten Fiskalquartal rechnet Borland mit einem Umsatzanstieg von acht bis zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr (Q2 2000: 46,7 Millionen Dollar). Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 gehen die Softwerker von einem 20-prozentigen Wachstum aus (Umsatz 2000: 191,1 Millionen Dollar).