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Bootet UPC jetzt Microsoft aus?

16.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der niederländische Kabel-TV-Anbieter United Pan-Europe Communications (UPC) wird möglicherweise die Software für seine Settop-Boxen für interaktives Fernsehen nicht wie geplant von Microsoft, sondern von anderen Unternehmen beziehen. Microsoft hatte letzte Woche bekanntgegeben, die entsprechende Software nicht wie vereinbart bis September liefern zu können (CW Infonet berichtete) . UPC-Vorstandschef, Mark Schneider, erwägt nun, auf Provider wie Liberate Technologies, Open TV, Scientific-Atlanta´s Power TV oder Exite@Home zurückzugreifen. "Microsoft ist langsam, das bedeutet aber nicht, dass wir auch langsam sein müssen", so Schneider. Das Unternehmen hatte ursprünglich geplant, bis zum Ende dieses Jahres rund 30 000 digitale TV-Settop-Boxen auszuliefern. Nachdem

Microsoft vergangenen Freitag seine Lieferschwierigkeiten bekannt gegeben hatte, fiel der Wert der UPC-Aktie um 7,5 Prozent auf 25,4 Euro.