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Bombenalarm bei IBM

21.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein 18-Jähriger ist am Freitag für schuldig befunden worden, per E-Mail eine Bombendrohung an das IBM-Headquarter in Armonk gesendet zu haben. Er schrieb direkt an den CEO (Chief Executive Officer) von IBM, Lou Gerstner und forderte von ihm fünf Millionen Dollar. Sollte IBM nicht zahlen, werde er fünf im Gebäude platzierte Sprengkörper zünden.

Ein ähnliche Drohung verschickte der Teenager auch an Bill Gates in die Microsoft-Zentrale in Redmond. Die E-Mails konnten in die Wohnung seines Stiefvaters in Brooklyn zurückverfolgt werden, wo er schließlich verhaftet wurde. Dort fanden sich zwar keine Bomben, aber Literatur über deren Herstellung und über Terrorismus. Bei einer Verurteilung blühen dem Übeltäter 20 Jahre Haft und eine Strafe von einer Viertelmillion Dollar.