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BMWi kämpft gegen die Breitband-Lücken

22.08.2007
Berater sollen praxisnahe Lösungen zur Schließung von Breitband-Versorgungslücken entwickeln.

In Deutschland haben immer noch über eine Million Haushalte keine Möglichkeit, einen kostengünstigen breitbandigen Internet-Zugang zu erhalten. Zwar bieten nach Ansicht des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) alternative Technologien ein großes Potential zur Schließung dieser Versorgungslücken (Computerwoche berichtete). Dies setze allerdings voraus, dass die Interessenten vor Ort und auch kommunale Entscheidungsträger die Probleme selbst entschlossen angehen und sich gegebenenfalls extern beraten ließen. Allerdings setzten laut BWMi viele kommunale Entscheidungsträger immer noch ihre Hoffnung auf die Deutsche Telekom, deren DSL-Ausbaupläne allerdings eine Versorgung aller Kommunen nicht erwarten lasse.

Nach Auffassung der Bundesregierung ist es deshalb wichtig, dass durch gezielte Bereitstellung von Informationen Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werde. Als Konsequenz hat das BMWi nun einen Dienstleistungsvertrag ausgeschrieben mit dem Ziel, dass geeignete Beratungsunternehmen gemeinsam mit den betroffenen Kommunen und Breitbandinitiativen unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten vor Ort längerfristig tragfähige Lösungskonzepte erarbeiten. Die vorgesehene Laufzeit beträgt zwei Monate. Die Frist zur Abgabe von Teilnahmeanträgen endet am 04.09.2007. (mb)