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BMI und D21: CERT-Infrastruktur muss ausgebaut werden

30.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die D21-Arbeitsgruppe "Sicherheit und Vertrauen im Internet", die gemeinsam vom Bundesinnenministerium (BMI) und der Wirtschaft getragen wird, hat einen Bericht zur Situation der Computer Emergency Response Teams (CERT) in Deutschland vorgelegt. Danach existieren hierzulande zur Zeit rund zehn CERTs bei mehreren Großunternehmen, dem Deutschen Forschungsnetz und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Kleine und mittelständische Unternehmen seien bisher aber schlecht in die Infrastrukturen eingebunden. Bei Problemen mit der Rechner- und Netzsicherheit seien sie häufig auf sich gestellt. Deshalb fordert die Arbeitsgruppe eine verbesserte Selbstdarstellung der CERTs, die auch Mittelständler für Fragen der IT-Sicherheit sensibilisieren solle. Ferner sei es erforderlich, dass die CERTs besser zusammenarbeiten und weitere Gruppen auch in kleineren Unternehmen etablieren.