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Bintec muß ehemaligen US-Partner entschädigen

09.07.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein mißglückter Ausflug in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommt den Nürnberger Kommunikationsspezialisten Bintec AG teuer zu stehen: Das am Neuen Markt gehandelte Unternehmen hat sich mit der US-Company Westrade International in einem außergerichtlichen Vergleich auf die Zahlung von 50 000 Dollar geeinigt. Die Summe liegt allerdings deutlich unter der von Bintec sicherheitshalber gebildeten Rücklage in Höhe von 580 000 Mark - die Nürnberger hatten anscheinend Schlimmeres befürchtet. Westrade hatte Bintec vor zwei Jahren als Vertriebsberater beim Aufbau einer US-Organisation und der Zertifizierung von Produkten unterstützen sollen. Nachdem Bintec dieses Vorhaben "aufgegeben" hatte, reichte das US-Unternehmen Klage vor einem Gericht im Bundesstaat New Hampshire ein.