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Bertelsmann legt unterm Strich deutlich zu

05.05.2004

Der Medienkonzern Bertelsmann AG hat Zahlen zum ersten Quartal 2004 vorgelegt. Der Umsatz ging von 3,93 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 3,79 Milliarden Euro zurück. Den Verkauf von Bertelsmann-Springer sowie negative Währungseffekte herausgerechnet wären die Einnahmen indes um drei Prozent gestiegen. Beim operativen Ergebnis legte das Gütersloher Unternehmen auf 111 Millionen Euro zu im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 75 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Unterm Strich bleibt ein Gewinn vor Fremdanteilen von 39 Millionen Euro nach minus 399 Millionen Euro vor Jahresfrist. Dabei profitierte Bertelsmann aktuell auch von einmaligen Zugewinnen in Höhe von 15 Millionen Euro, der Vorjahreszeitraum wurde hier durch Sondereffekte von 68 Millionen Euro belastet. Überdies muss das Unternehmen aufgrund geänderter Rechnungslegung keine planmäßigen Abschreibungen mehr auf Firmenwerte ausweisen, die im Vorjahresquartal 163 Millionen Euro betragen hatten.

Finanzchef Siegfried Luther erklärte, Bertelsmann bekräftige für das Gesamtjahr seine Prognose einer weiteren Verbesserung des operativen Ergebnisses. Beim Umsatz erwarte das Unternehmen ein Wachstum der Geschäfte. (tc)