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Bericht: Microsofts Bilanzen im Visier der Börsenaufsicht

14.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) untersucht offenbar noch immer Microsofts Bilanzen. Wie das "Wall Street Journal" am gestrigen Mittwoch berichtete, geht es darum, ob der Softwareriese in guten Zeiten Beträge zur Seite gelegt hat, um sein Ergebnis in schlechten Zeiten zu schönen. Diese Praxis gilt in den Augen der Behörden als Irreführung der Anleger. Die SEC hat Microsofts Bücher bereits seit Juni 1999 im Visier (Computerwoche online berichtete). Im Licht des jüngsten Bilanzierungsskandals von Enron könnte die Behörde die Untersuchung jedoch ausdehnen. Microsoft-Sprecher Jim Desler wollte sich zu dem Status der SEC-Prüfung nicht äußern, da es sich um eine nicht öffentliche Untersuchung handle. Er fügte jedoch hinzu, man arbeite

voll und ganz mit den Behörden zusammen. (ka)