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Bericht: Deutsche Bank will IT massiv auslagern

18.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Deutsche Bank plant offenbar, ihre Informationstechnologie-Infrastruktur sowie die EDV-Anwendungen des Privatkundengeschäfts (Deutsche Bank 24), des Private Banking der Vermögenskunden sowie des Asset Managements an einen externen Dienstleister auszulagern. Dem IT-Vorstand und früheren IBM-Deutschlandchef Hermann-Josef Lamberti liegen einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge bereits mehrere Angebote im Volumen von je 350 Millionen Euro jährlich vor - unter anderem von IBM Global Services und EDS. Über das Konzept wolle die Frankfurter Zentrale Anfang kommender Woche entscheiden.

Bankintern rege sich aber bereits Widerstand, heißt es weiter: Kritiker befürchten demnach einen massiven Vertrauensverlust bei den Kunden, wenn externe Dienstleister nicht nur Rechner und Datennetze warten, sondern auch die Datenbanken mit den sensiblen Kunden- und Konteninformationen sowie den Geschäftsdaten der Bank betreiben. (tc)