Digitalkamera

Benq GH700 im Test

02.07.2012
Von Verena Ottmann
Mit der GH700 betritt Benq den Markt der günstigen Bridge-Kameras und weckt mit Full-HD-Videofunktion und schneller Serienbildfunktion die Neugierde der Anwender. Lesen Sie im Test, ob das 21fach-Zoomobjektiv mit Bildstabilisator sowie der BSI-CMOS-Sensor im Test überzeugen konnten.
Foto: Benq

Die Benq GH700 ist eine der wenigen aktuellen Digitalkameras, der standardmäßig eine Tasche beiliegt. Allerdings riecht diese derart unangenehm nach Gummi, dass der Hersteller lieber darauf hätte verzichten sollen. Eine weitere Besonderheit der GH700 ist ihr Lichtempfindlichkeitsbereich, der bei ISO 160 beginnt.

Bildqualität: Zu wenig Auflösung und Dynamik, aber gutes Rauschverhalten

Obwohl der rückseitig beleuchtete CMOS-Bildsensor der Benq GH700 theoretisch 15,9 Megapixel darstellen kann, nutzte die Kamera im Test nur eine ausreichende effektive Auflösung von 3,1 Megapixeln. Der Grund dafür: Bei kurzer Brennweite ließ die Auflösung zum Bildrand hin stark nach. Im Normal- und Telebereich waren die Messwerte grundsätzlich etwas zu niedrig. Hinzu kommt eine sehr starke tonnenförmige Verzeichnung des Objektivs bei kurzer und mittlerer Brennweite.

BILDQUALITÄT

Benq GH700 (Note 2,57)

Wirkungsgrad / effektive Auflösung

44,40 % / 3,11 Megapixel

Bildrauschen: bei ISO 160 / 200 / 400 / 800 / 1600

2,39 / 2,14 / 2,01 / 2,12 / 2,51

Darstellbare Blendenstufen (Eingangsdynamik)/ Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik)

8,6 / 242

Scharfzeichnung

19,20 %

Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele

0,7 / 0,0 / 0,0 Blenden

Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele

-1,6 / -1,5 / -0,7 %

Die Eingangsdynamik war hoch, die Ausgangsdynamik lag unterhalb des Durchschnitts. Damit kann die Benq GH700 zwar kontrastreiche Motive darstellen, ohne zuviele Details in Lichtern und Schatten zu verlieren. Die Anzahl der Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen könnte jedoch höher sein. Positiv zu bewerten war dagegen das Rauschverhalten der Benq GH700: Sogar bei der höchst möglichen ISO-Einstellung blieben die Bildfehler vernachlässigbar.