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Bedarf an IT-Fachkräften in den USA geht zurück

08.09.2004

Das Jobwachstum im US-amerikanischen IT-Sektor flaut wieder ab. Einer Untersuchung des Branchenverbands Information Technology Association of America (ITAA) zufolge werden 2004 insgesamt rund 230.000 IT-Stellen neu besetzt, verglichen mit knapp 500.000 Positionen im vergangenen Jahr. Die besten Chancen gibt es dabei im technischen Support, wo 67.000 neue Jobs geschaffen werden sollen.

Wie eine Telefonumfrage unter 500 Recruiting-Managern von Herstellern und Anwenderfirmen weiter ergab, stieg die Zahl der IT-Jobs von April 2003 bis März 2004 nur um zwei Prozent von 10,3 Millionen auf 10,5 Millionen. In den zwölf Monaten zuvor hatte die ITAA noch einen Zuwachs um vier Prozent festgestellt. Nach wie vor besteht jedoch ein leichter Aufwärtstrend gegenüber dem Jahr 2001, in dem sich die Zahl der Beschäftigten in der IT-Branche um 500.000 auf 9,9 Millionen verringert hatte.

ITAA-President Harris Miller bezeichnete die Ergebnisse als eine leichte Enttäuschung. Die Manager würden erst dann wieder verstärkt neue Arbeitsplätze schaffen, wenn sich die Anzeichen für eine vollständige Erholung mehrten, sagte Miller. Bis dahin setzen die Firmen vorwiegend auf Teilzeitkräfte und Leiharbeiter. Laut Studie beschäftigen Anwenderunternehmen mit 79 Prozent nach wie vor den Großteil der US-amerikanischen IT-Fachkräfte. (mb)