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Barnes & Noble.com einigt sich mit Behörden

30.04.2004

Der amerikanische Online-Buchhändler Barnes & Noble.com einigte sich nun mit der New Yorker Staatsanwaltschaft über die Einstellung eines Verfahrens, in denen die Behörde Sicherheitslücken des Onlineshops untersuchte. Allerdings musste der Buchhändler rund 60.000 Dollar Strafe zahlen sowie eine Vereinbarung unterschreiben, in der er zusichert ein internes Informations-Sicherheitsprogramm zu installieren. Ferner verpflichtet sich das Unternehmen, künftig seine Mitarbeiter zu schulen, sowie die Einhaltung der Sicherheitsregeln durch einen externen Prüfer überwachen zu lassen.

Die New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelte gegen Barnes & Noble.com, nachdem im Jahr 2002 bekannt geworden war, dass die Benutzerdaten des Online-Shops nur ungenügend gegen unberechtigte Zugriffe Dritter geschützt waren. So war es etwa möglich mit den Account-Daten anderer User Bestellungen aufzugeben. (hi)