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Bang & Olufsen: Schlechtere Ergebnisse wegen R/3

20.08.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine Ohrfeige erhielt SAP von der dänische Bang & Olufsen Holding. Der für sein Design bekannte HiFi-Hersteller machte SAPs R/3-Software dafür verantwortlich, daß die finanziellen Ergebnisse schlechter ausfielen als erwartet. Im Februar 1999 hatte er das betriebswirtschaftliche Standardsystem eingeführt, vor allem um Jahr-2000-Probleme mit der 20 Jahre alten Vorgänger-Software zu umgehen. Die Implementierung dauerte allerdings länger als erwartet und brachte allerhand Schwierigkeiten mit sich. So konnte das dänische Unternehmen einmal acht Tage lang keinerlei Geräte liefern. So desaströs wie Bang & Olufsen vorgibt, können die R/3-Auswirkungen aber nicht gewesen sein, steigerte die Holding doch im letzten Jahr ihren Umsatz um acht Prozent und den Gewinn um elf Prozent.