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Bäurer-Töchter stellen Insolvenzantrag

29.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen bei der zahlungsunfähigen Bäurer AG haben nun insgesamt acht Beteiligungsgesellschaften des Schwarzwälder ERP-Anbieters ebenfalls Insolvenzantrag gestellt. Dabei handelt es sich um die Bäurer Software & Consulting GmbH, die Bäurer Cargo GmbH, die Bäurer Trade GmbH, die Bäurer East Europe GmbH, die Openoptics GmbH, die TPS Labs GmbH, die B-Gate GmbH sowie die Bäurer Componentware GmbH. Die Hüfinger Muttergesellschaft will die Firmen mit insgesamt 90 Mitarbeitern im Rahmen von Management-Buy-outs veräußern oder schließen. Der nicht zum Kerngeschäft gehörende Bereich ifax-open sei bereits zum 1. Oktober in Form eines Management-Buy-Outs abgestoßen worden, gab das Unternehmen bekannt.

Ziel der Maßnahmen ist die Konzentration auf das Kerngeschäft, die ERP-Software "b2", erklärte Bäurer: So sollen Tochtergesellschaften, Beteiligungen oder Unternehmensbereiche, die nicht zum Kerngeschäft zählen und Verluste schreiben, verkauft oder eingestellt werden. Das Neue-Markt-Unternehmen musste vergangene Woche Insolvenz beantragen, nachdem eine bereits zugesicherte Brückenfinanzierung nicht zustande kam (Computerwoche online berichtete). (mb)