Erfolgreich im Datenzeitalter - mit neuen Maßstäben bei Leistung, Flexibilität und Skalierbarkeit

Künstliche Intelligenz, Advanced Analytics, Cloud Computing und neue Storage-Technologien helfen Unternehmen bei der Problemlösung, Entscheidungsfindung und Skalierung. Erfahren Sie hier, wie Sie mit moderner, effizienter IT-Infrastruktur im Zeitalter der Daten erfolgreich sein können.

Optimierte Cloud-Infrastruktur

Auf dem Weg zur perfekten Cloud für KMUs

17.11.2020
Der Mittelstand hat schon immer Lösungen benötigt, die auf ihn zugeschnitten sind. Das trifft auch bei Cloud Computing zu. Dank einer ausgefeilten Kombination von Server- und Speichertechnologie gelingt dies den Cloud-Anbietern zunehmend besser.

Kleine und mittelständische Unternehmen haben einen langen Anlauf gebraucht, um sich mit der Cloud anzufreunden. Aber sie haben es schließlich geschafft: Laut der aktuellen Ausgabe des Cloud-Monitors von Bitkom und KPMG vom Juni dieses Jahres nutzen inzwischen drei von vier Unternehmen Rechenleistungen aus der Cloud, weitere 19 Prozent planen oder erwägen ihren Gang in die Cloud. Der Anteil derer, die auch künftig darauf verzichten wollen, fiel auf 6 Prozent.

Bei der Konfiguration der passenden Cloud-Angebote für KMUs spielt die eingesetzte CPU- und Speichertechnologie eine entscheidende Rolle.
Bei der Konfiguration der passenden Cloud-Angebote für KMUs spielt die eingesetzte CPU- und Speichertechnologie eine entscheidende Rolle.
Foto: Production Perig - shutterstock.com

Die Umfrage von Bitkom Research wurde unter 555 Unternehmen in Deutschland mit 20 oder mehr Mitarbeitern durchgeführt. Eine weitere Erkenntnis bestand darin, dass die Corona-Pandemie ihren Beitrag zum Sinneswandel geleistet haben muss. "Die Herausforderungen der Covid-19-Krise haben uns die Stärken des Cloud Computing vor Augen geführt", sagt Peter Heidkamp, Head of Technology bei KPMG. So schätzen drei von vier der Befragten den mobilen Zugriff auf IT-Ressourcen und die schnellere Skalierbarkeit ihrer IT-Leistungen.

Die Gründe für das Zögern sind vielfältig und haben viel mit Daten- und Rechtssicherheit zu tun. Rund 70 Prozent befürchten einen unberechtigten Zugriff auf sensible Daten. Nach Einführung der DSGVO war laut Bitkom für 60 Prozent der Befragten die Rechtslage bezüglich der Public Cloud unklar, und das trifft nicht nur für KMUs zu.

Zurückhaltung hat auch mit Technik zu tun

Für KMUs gibt es auch personelle und technische Gründe für die Zurückhaltung. So fehlen laut Bitkom bei 43 Prozent der Nichtnutzer die Ressourcen und das Personal, um sich um die Erweiterung der Infrastruktur zu kümmern. Während es relativ einfach ist, neue Cloud-Instanzen aufzusetzen und zu nutzen, erfordert das Zusammenspiel zwischen eigenen Inhouse-Ressourcen und Cloud-Erweiterungen doch mehr Arbeit und Know-how. Auch die Bitkom-Umfrage bestätigt, dass für 30 Prozent der Befragten der Administrationsaufwand mit der Nutzung der Public Cloud zugenommen hat.

Genau an dieser Stelle setzt ein neues Angebot von IONOS an. Um den Wechsel von der hausinternen IT zur Cloud zu vereinfachen, orientiert sich der deutsche Anbieter von Hosting-Diensten bei seiner IONOS Private Cloud an der installierten Basis in der mittelständischen IT. "VMware ist im KMU-Segment weit verbreitet", erklärt Alexander Vierschrodt, Head of Commercial Product Management Server and Cloud bei IONOS. "Deshalb setzen wir auf die Tools von VMware. Die IT-Mitarbeiter bei den entsprechenden Unternehmen kennen diese bereits und können sich bei einer Migration in unsere Private Cloud einfach problemlos weiter benutzen.“

Zusammenspiel mit Optane-Speicher optimiert Cloud-Infrastruktur

Ein weiterer Aspekt der IONOS-Strategie bestand darin, das Angebot für die wichtigsten Nutzungsszenarien zu optimieren. Hauptsächlich geht es darum, die Redundanz zu erhöhen und Ausfälle zu vermeiden, Lastspitzen abzufedern sowie um die Nutzung eigener Instanzen in einer gehosteten Private Cloud. Besonders für letzteres benötigen Anwender zuverlässig eine konstante Leistung. Diese ist aber bei großen Providern nicht immer gegeben, weil sich KMUs mit ihren relativ kleinen Installationen oft die zugewiesenen Server mit anderen Kunden teilen.

Kleinere Unternehmen und Mittelständler nutzen die Cloud, um Lastspitzen abzufedern und Ausfallsicherheit zu erlangen, aber immer mehr auch als eigenständige Ressource.
Kleinere Unternehmen und Mittelständler nutzen die Cloud, um Lastspitzen abzufedern und Ausfallsicherheit zu erlangen, aber immer mehr auch als eigenständige Ressource.
Foto: Bitkom/KPMG

"Unser neues Angebot garantiert KMUs die exklusive Nutzung von 100 Prozent der Ressourcen", verspricht Alexander Vierschrodt. Um das zu gewährleisten, bietet IONOS seine Private-Cloud-Dienste in drei Konfigurationen an. Sie reichen von Servern mit einem einzelnen Xeon-Silver-Prozessor von Intel mit 48 GB RAM über Server mit Intel-Xeon-Gold-CPU mit 96 GB RAM bis hin zu einem 2-Sockel-Server mit Intel-Xeon-Gold-6230-Prozessoren und 192 GB RAM.

Um die Leistungsfähigkeit der Server bei KMU-gerechter Preisgestaltung zu garantieren, spielen die eingesetzten Arbeits- und Massenspeicher eine besondere Rolle. Hier kommen Intel SSDs der Produktreihe DC P4510 mit NVMe-Schnittstelle (Non-volatile Memory Express) zum Einsatz. Sie sind hinsichtlich Zuverlässigkeit und einfacher Verwaltung optimiert für Cloud-Infrastrukturen. Den NVMe-SSDs sind dabei Intel Optane SSDs vorgeschaltet - quasi als Cache. Sie helfen, speicherbedingte Engpässe im Rechenzentrum zu vermeiden und reduzieren die Transaktionskosten bei latenzkritischen Aufgaben. Auf diese Weise laufen Anwendungen mit der von den Kunden erwarteten Performance.

In Kombination mit den Optane-Speichern spielt auch VMware ihre Stärken aus. In dieser Konfiguration umfasst jedes Cluster mindestens drei Server, um hohe Verfügbarkeit sicherzustellen. Jeder Server verfügt über einen lokalen Datenspeicher, aber VMware vSAN (Virtual Storage Area Network) vereint die lokalen Datenspeicher aller Knoten zu einer Datenspeichereinheit. Diese bietet die hohe Zugriffsgeschwindigkeit von lokalem Datenspeicher sowie eine hohe Verfügbarkeit eines Speichernetzwerks.

Benchmark bestätigt gutes Preis/Performance-Verhältnis

Der japanische Hosting-Provider IDC Frontier hat für eine ähnliche Konfiguration ein Benchmark durchgeführt, allerdings mit einem größeren Cache. Das Cluster bestand aus acht Servern mit Intel-Xeon-Gold-CPUs. Die Server waren jeweils mit einer 375 GB Optane SSD DC P4800X als Cache und fünf SSDs mit 1.92 TB ausgestattet. Gegeneinander angetreten waren verschiedene von VMware referenzierte Speichermedien. Der Fokus lag auf das Verhältnis Kosten/Performance, um die bestmögliche Konfiguration zu ermitteln.

Im Benchmark von IDC Frontier erwies sich die Server-Konfiguration mit Intel Optane Cache und SSDs als deutlich leistungsfähiger und zugleich günstiger als NAND-SSDs und Harddisks.
Im Benchmark von IDC Frontier erwies sich die Server-Konfiguration mit Intel Optane Cache und SSDs als deutlich leistungsfähiger und zugleich günstiger als NAND-SSDs und Harddisks.
Foto: Intel

Es stellte sich heraus, dass die Konfiguration mit Optane-SSDs und VMware vSAN bei Schreibvorgängen 1,3-mal schneller war als die All-Flash-SSDs und viermal schneller als die mit Harddisks (siehe Grafik). Lesevorgänge waren 15-mal schneller als bei HDDs.

Bei den Kosten pro IOPS (I/O-Operations per Second) erwies sich die Optane-Konfiguration um Faktor 8 günstiger gegenüber herkömmlichen SSDs und fast 25-mal günstiger gegenüber HDDs. "Es war zu erwarten, dass die Lösung in Bezug auf Leistung und Kosteneffizienz viel besser sein wird als Festplattenspeicher. Aber die Ergebnisse übertrafen unsere Erwartungen", sagt Tsuneyoshi Mogami vom Cloud Infrastructure Department bei IDC Frontier.

Fazit

Cloud-Infrastruktur ist nur ein Beispiel für die Leistung, welche die Kombination aus den neuen skalierbaren Intel-Xeon-Prozessoren und Optane-Speichertechnologie ermöglicht. Auch bei KI-Anwendungen, bei Edge Computing, Analytics-Anwendungen, SAP HANA und hyperkonvergenter Infrastruktur hat sich das Duo bewährt - und die Liste dürfte in nächster Zeit weiter wachsen.