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Auch Sony Ericsson plant einen Musikdienst

31.08.2006
Das japanisch-schwedische Handy-Joint-Venture Sony Ericsson will nach Nokias Übernahme von Loudeye ebenfalls einen eigenen Online-Musikdienst starten.

"Wir planen in der Tat so etwas", zitiert das "Wall Street Journal" Firmensprecher Aldo Liguori. "Wir hoffen, dass wir in ein paar Monaten mehr Details nennen können, vielleicht sogar schon früher."

Im vergangenen Jahr haben die Handyhersteller eine ganze Reihe von Telefonen herausgebracht, die Musik wie MP3-Player wiedergeben können. Die höheren Datenraten beim Mobilfunk der dritten Generation (UMTS) gestatten es überdies jetzt auch, Musik direkt auf das Mobiltelefon herunterzuladen.

Der von Nokia am 8. August übernommene Dienstleiter Loudeye zum Beispiel hat die Kataloge aller großen Plattenfirmen in Lizenz und bietet eine Distributions-"Engine" an, die Drittanbieter mit ihrem Branding versehen können. Nokia will ebenfalls unter seiner eigenen Marke einen Musikdienst starten.

Als Sony Ericsson im Mai sein neuestes "Walkman"-Handy vorstellte, hatte es erklärt, es werde möglicherweise seinen bislang auf Klingeltöne und Spiele beschränkten "PlayNow"-Dienst um Musik erweitern. (tc)