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Auch EU befürwortet Safe-Harbor-Bestimmungen

28.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem Anfang Juni bereits die 15 EU-Mitgliedstaaten den so genannten Safe-Harbor-Regeln zugestimmt haben (CW Infonet berichtete), gab gestern auch die Europäische Kommission ihr Einverständnis. Ähnliche Privacy-Bestimmungen wurden in der Schweiz und Ungarn verabschiedet. Die beschlossenen Standards regeln den Austausch personenbezogener Kundendaten beim elektronischen Handel. Damit können Informationen von EU-Bürgern künftig an US-Firmen weitergegeben werden, sofern die betroffenen Personen mit der Erfassung ihrer Daten einverstanden sind. Sie müssen zudem über die Datenverwendung informiert sein und Informationsfehler jederzeit beheben können. Die Safe-Harbor-Regeln sollen bereits im November in Kraft treten. Brüssel will nun Abkommen mit Australien, Kanada und Japan näher ins Auge fassen.