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Atoss schreibt weiter schwarze Zahlen

24.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Atoss Software AG hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 16,7 Millionen Euro gesteigert. Gleichzeitig erzielte das Münchner Unternehmen einen Nettogewinn von 983.000 Euro oder 25 Cent pro Aktie. Der auf Personal-Management-Software spezialisierte Anbieter verbesserte sich damit deutlich gegenüber dem Nettoverlust von 568.000 Euro in der Vorjahresperiode.

Die Münchner profitierten dabei von einem Anstieg der Serviceeinnahmen um 29 Prozent auf 5,13 Millionen Euro. Der Umsatz im Wartungsbereich nahm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Prozent zu. In den Sparten Softwarelizenzen und Hardware verbuchte Atoss dagegen einen Rückgang um 15 beziehungsweise zwölf Prozent.

Im abgelaufenen dritten Quartal kletterte der Umsatz des Neuen-Markt-Unternehmens gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 5,86 Millionen Euro. Dabei stiegen die Erlöse aus Dienstleistungen um 34 Prozent auf 1,87 Millionen Euro. In den Bereichen Wartung und Software erzielte Atoss einen Umsatzzuwachs von 18 beziehungsweise 22 Prozent. Das Hardwaregeschäft brach jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 676.000 Euro ein. Die liquiden Mittel zum 30. September bezifferte die Firma mit 33,4 Millionen Euro.

Für das laufende vierte Quartal erwartet der Atoss-Vorstand einen Umsatz auf Niveau des dritten Quartals sowie eine stabile Ergebnisentwicklung. Gleichzeitig stellte die Führung ihren Aktionären eine Dividende in Aussicht. Über Art und Höhe soll jedoch erst nach Ablauf des Geschäftsjahres entschieden werden, hieß es. (mb)