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ATI-Grafikchip für 3D auf Notebooks

30.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit dem neuen Grafikprozessor „Mobility Radeon 9000“ hofft ATI, von der wachsenden Nachfrage nach Notebooks profitieren zu können. Der Chip verwendet „Powerplay 3.0“, die neueste Version einer stromsparenden Technik von ATI. Erstmals hat ein Prozessor dieser Art die „Quad-Pipe“-Architektur, deren vier parallele Rendering-Kanäle für bessere 3D-Performance sorgen. Außerdem unterstützt er „Fullstream“, eine Technik zur Beschleunigung von Video-Daten.

Der erste Hersteller, der den neuen ATI-Chip verwenden wird, ist Hewlett-Packard: Er wird im „Presario 2800“ das 15-Zoll-Display ansteuern und kann sich dafür eines separaten Grafikspeichers mit 64 MB bedienen. Das neue Notebook ist mit einem auf 1,7 Gigahertz getakteten Intel-Prozessor Pentium 4-M, 512 MB DDR-SDRAM und einer Festplatte mit 30 GB Kapazität ausgestattet. Das Gerät hat ein mit achtfacher Geschwindigkeit arbeitendes DVD/CD-RW-Kombilaufwerk und unterstützt USB 2.0. Der Preis soll in den USA bei 2250 Dollar liegen. (ls)