Serie 7000 unterstützt Unix, DOS und OS2

AT&T bringt Minicomputer auf RISC-Basis für Servereinsatz

27.04.1990

ORLANDO (IDG) - Eine RlSC-Computerfamilie für den Einsatz als Server hat AT&T Computer Systems in Florida vorgestellt. Damit reagiert auch AT&T auf die neuen RlSC-Rechner von IBM, HP und DEC. Man beschränkt sich jedoch auf reine Server-Versionen und überläßt den harten Wettbewerb im Workstation-Segment der Konkurrenz.

Die neuen Minis der Serie 7000 - ein OEM-Produkt von Pyramid Technologies - haben eine Rechenleistung von 14 bis 112 Millionen Instruktionen pro Sekunde (MIPS) und unterstützen 128 bis 1000 angeschlossene Workstations. Als Betriebssystem können Unix System V Release 3, Berkeley Software Distribution 4.2 sowie 4.3 und das Network File System (NFS) von Sun eingesetzt werden.

Die angeschlossenen Workstations laufen unter Unix, DOS und OS/2. Bis zum Jahresende soll ein Zusatz verfügbar sein, der auch die Einbindung von Ethernet- oder Starlan-Netzen unter AT&Ts Stargroup Software LAN Manager, Hewlett Packards LAN Manager/X und Novells Netware erlauben soll.

Die drei Serversysteme der Serie 7000 werden ab Mai zunächst nur in den USA ausgeliefert. Das Einstiegsmodell 7020 ist mit zwei CPUs sowie 15 GB Festplattenkapazität ausgestattet und kostet rund 88 000 Dollar. Der Preis für die Top-end-Variante 7080 - 1000 Workstations mit acht CPUs und 64 GB Plattenspeicher - liegt bei rund 225 000 Dollar.