UP20@it-sa

asvin ist das beste Security-Startup 2020

08.10.2020
Von 


Simon Hülsbömer betreut als Senior Project Manager Research Studienprojekte in der IDG-Marktforschung. Zuvor verantwortete er als Program Manager die Geschäftsentwicklung und die Inhalte des IDG-Weiterbildungsangebots an der Schnittstelle von Business und IT - inhaltlich ist er nach wie vor für das "Leadership Excellence Program" aktiv. Davor war er rund zehn Jahre lang als (leitender) Redakteur für die Computerwoche tätig und betreute alle Themen rund um IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz.
Umfassende Sicherheit im Internet of Things - das Stuttgarter Startup asvin überzeugt das Fachpublikum mit Konzept und Pitch und gewinnt damit den "UP20@it-sa"-Award.

Erstmals fand der it-sa-Startup-Award "UP" - genauso wie die gesamte it-sa - rein virtuell statt. Zehn von einer Jury - der unter anderem die COMPUTERWOCHE als Medienpartner des Wettbewerbs angehört - nominierte Finalisten durften sich vorab per Video präsentieren und am Wettbewerbstag live online pitchen. In einem sehr engen Rennen setzte sich am Ende asvin aus Stuttgart bei der Publikumswahl durch. Wir haben direkt nach der Auszeichnung mit CEO Mirko Ross gesprochen.

Was bedeutet der Gewinn des UP20@it-sa-Awards für euch?

MIRKO ROSS: Der Award ist eine tolle Motivation für das ganze Team. Wir investieren so viel Energie in unser Startup und unsere Mission, das Intenet der Dinge sicherer zu machen. Da tut die Auszeichnung einfach gut!

Das Führungstrio des Stuttgarter Cybersecurity-Startups asvin: CEO Mirko Ross, COO Sven Rahlfs und CTO Rohit Bohara (v.l.)
Das Führungstrio des Stuttgarter Cybersecurity-Startups asvin: CEO Mirko Ross, COO Sven Rahlfs und CTO Rohit Bohara (v.l.)
Foto: asvin

Stellst du uns kurz bitte einmal vor, was asvin genau macht?

ROSS: asvin bietet Lösungen, um smarte Geräte - im Internet of Things - über den gesamten Lebenszyklus sicher zu halten. Das beeinhaltet die Absicherung und Verteilung von Updates und Patches "Over The Air" sowie das Sicherheitsmonitoring der IoT-Endgeräte. Damit stellen wir sicher, dass beispielsweise Sensoren, Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge und Smart Cities sicher bleiben. Gerade dort, wo der Software-Lebenszyklus und die Lebensdauer der Geräte stark auseinanderklafft - beispielsweise bei Gebäüden, Maschinen oder in der Luft- und Raumfahrt - wird die Überwachung des Patch- und Update-Managements in Zukunft immer dringender. Genau dazu entwickeln wir Lösungen und Werkzeuge.

Wie sehen eure Pläne für die kommenden Monate aus?

ROSS: Wir wurden 2018 gegründet und haben eine erstaunliche Entwicklung hinter uns. Die nächsten Monate werden wir uns darauf konzentrieren, unsere Lösung breiter am Markt bekannt zu machen sowie das Partner- und Kundennetzwerk aufzubauen. Ziel ist es, in 2021 international expandieren zu können. Wir möchten unsere Erfolgstory international weiter schreiben - mit Partnern, Kunden und starken Investoren, die an unsere Mission glauben.