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ASML streicht weitere 1400 Stellen

17.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Aufgrund der anhaltenden Wirtschaftsflaute sieht sich ASM Lithography Holding gezwungen, weitere 1400 Mitarbeiter oder 17 Prozent der Belegschaft zu entlassen. Diese Kürzungen sollen alle Bereiche betreffen und bis Mitte 2002 abgeschlossen sein. Die Restrukturierungsmaßnahmen werden mit 370 bis 430 Millionen Euro zu Buche schlagen. Von Mai 2001 an gerechnet entlässt der niederländische Konzern, einer der führenden Hersteller von Ausrüstung für Chiphersteller, damit insgesamt 2000 Angestellte. Gleichzeitig erklärte ASML, dass man die Integration der Silicon Valley Group beschleunigen werde. Den US-Konkurrenten hatten die Niederländer im Mai für 1,6 Milliarden Dollar erworbenen (Computerwoche online berichtete).