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Articon-Integralis meldet Anlaufschwierigkeiten

20.04.2004

Das Geschäft von Articon-Integralis kam im ersten Quartal 2004 nur langsam in Gang. Dafür macht der deutsch-britische Sicherheitsspezialist den schwachen Januar verantwortlich, während die Fakturierung in den zwei Folgemonaten wieder das erwartete Niveau erreicht habe. Articon-Integralis schätzt, dass die Einnahmen in den fortgeführten Bereichen (also ohne Allasso) gegenüber dem Vorjahresquartal von 23 Millionen auf 20 Millionen Euro sanken. Den entsprechenden Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) konnte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge von 1,4 Millionen auf 800.000 Euro reduzieren. Damit schnitt es aber schwächer ab als im Schlussquartal 2003; damals war bei 22,5 Millionen Euro Umsatz ein Ebitda-Minus von 400.000 Euro angefallen.

Die Company kündigte nun an, sie werde sich weiterhin auf das Erreichen eines kostendeckenden Ebitda konzentrieren. Die liquiden Mittel schätzt Articon-Integralis nach der Übernahme des auf IT-Security spezialisierten französischen Systemintegrators Axime im Februar auf mehr als 20 Millionen Euro. (mb)